Lebensphasenorientierte Personalpolitik: Menschen im Mittelpunkt des Erwerbslebens

Studien & Berichte

Mitarbeitende haben je nach Lebenssituation unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen. Eine lebensphasenorientierte Personalpolitik berücksichtigt diese Vielfalt und schafft Rahmenbedingungen, die Beschäftigte langfristig binden, die Arbeitgeberattraktivität steigern und die Arbeitsfähigkeit erhalten.

Fachkräftemangel, demografischer Wandel und veränderte Erwartungen an die Arbeitswelt stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Eine lebensphasenorientierte Personalpolitik verfolgt daher einen ganzheitlichen Ansatz: Sie betrachtet Beschäftigte nicht nur in ihrer Rolle als Arbeitnehmer:innen, sondern berücksichtigt unterschiedliche Lebens- und Berufsphasen sowie individuelle Bedürfnisse.

Dabei geht es beispielsweise um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Pflegeaufgaben, Weiterbildung, Gesundheit, persönliche Entwicklung oder den Übergang in die Pension. Ziel ist es, betriebliche Anforderungen mit den Interessen der Mitarbeitenden in Einklang zu bringen und so Motivation, Leistungsfähigkeit und Bindung an das Unternehmen zu stärken. 

Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die auf lebensphasenorientierte Maßnahmen setzen, positionieren sich als attraktive Arbeitgeber und können Fachkräfte langfristig gewinnen und halten.

Quelle: IBE - Institut für Beschäftigung und Employability Ludwigshafen

 

Broschüre: "Lebensphasenorientierte Personalpolitik 2.0"

Broschüre: "Was Sie von King Kong, Maja und Flipper lernen können - Werteorientierte Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik"