Studie Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration - Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern

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Der demografische Wandel macht ältere Beschäftigte zu einer immer wichtigeren Ressource für Unternehmen. Eine aktuelle Studie zu internationalen Good-Practice-Beispielen zeigt, dass Österreich bei Themen wie Age Management, lebenslangem Lernen und alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung noch Entwicklungspotenzial hat – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Studie „Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration“ untersucht erfolgreiche Ansätze zur Unterstützung von Personen ab 50 Jahren in verschiedenen europäischen Ländern. Dabei wird deutlich, dass Themen wie Age Management, Generationenmanagement und die Förderung der Arbeitsfähigkeit in Ländern wie Finnland, Schweden oder Deutschland bereits stärker in Unternehmen verankert sind. In Österreich gibt es zwar zahlreiche Initiativen zur Gesundheitsförderung und beruflichen Beratung, Maßnahmen für eine alter(n)sgerechte Unternehmenskultur werden jedoch noch vergleichsweise selten umgesetzt.

Zu den wichtigsten Handlungsfeldern zählen flexible Arbeitszeitmodelle, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen, lebenslanges Lernen sowie die gezielte Nutzung von Erfahrungswissen älterer Beschäftigter. Auch Altersstrukturanalysen, Wissenstransfermodelle und die Qualifizierung von Mitarbeiter:innen 50+ gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Studie unterstreicht, dass Unternehmen, die frühzeitig auf altersgerechte Arbeitsbedingungen und generationenübergreifende Zusammenarbeit setzen, langfristig von höherer Beschäftigungsfähigkeit, Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit profitieren.

Quelle: Arbeitsmarktservice Forschungszentrum

 

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