Wie kann es gelingen, eine älter werdende Belegschaft, junge Talente und steigende Qualifikationsanforderungen erfolgreich unter einen Hut zu bringen? TEAM 7 zeigt praxisnahe Ansätze.
Im Mittelpunkt stand der demografische Wandel: Viele erfahrene Mitarbeiter:innen stehen kurz vor der Pension, während gleichzeitig Fachkräfte fehlen. TEAM 7 reagierte darauf mit einem stärkeren Fokus auf altersgerechtes Arbeiten, ergonomische Bedingungen sowie bewusste Pausen- und Arbeitsgestaltung. Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten und die Qualität zu sichern.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist der gezielte Wissenstransfer. Statt Wissen zu verlieren, wird es systematisch weitergegeben – etwa durch Tandem-Modelle, in denen erfahrene Mitarbeitende mit Jüngeren zusammenarbeiten. Diese Form der „gelebten Qualifizierung“ stärkt nicht nur Kompetenzen, sondern auch das gegenseitige Verständnis im Team.
Ergänzend setzte das Unternehmen verstärkt auf interne Qualifizierung: Inhouse-Schulungen und spezialisierte Trainings – etwa im CNC-Bereich – ermöglichten es, Fachwissen direkt im Betrieb aufzubauen. Auch ältere Mitarbeitende wurden aktiv eingebunden und weiterqualifiziert.
Ein weiterer Ansatz war die stärkere Durchmischung von Teams über Abteilungen hinweg. So entstehen neue Perspektiven, die Flexibilität steigt und das Miteinander wird gefördert.
Das Fazit: Zukunftsfähige Betriebe investieren in ihre Mitarbeitenden – unabhängig vom Alter. Durch gezielte Qualifizierung, generationenübergreifende Zusammenarbeit und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen entsteht eine Arbeitswelt, die Leistung, Erfahrung und Entwicklung nachhaltig verbindet.
Quelle: TEAM 7




